Gegen 10 Uhr kam dann allerdings die Sonne langsam raus, so dass wir uns entschlossen haben, heute die Tour zum Cap Formentor, dem nördlichsten Punkt von Mallorca, zu machen.
Wie sind kurz nach 11 Uhr nach Cales de Mallorca an die Küste gefahren und dann die Küste entlang über Calla Millor nach Capdepera. Wenn man sich hier durch die Ortschaften quält, hat man an vielen Stellen echt ein Problem, mit dem PKW durchzukommen. In der schmalsten Gasse parken die Fahrzeuge so, dass man gerade noch vorbeikommt. Mit dem WoMo hätte man da nicht die geringste Chance und müsste oft wieder zurückfahren.
Auf dem Weg nach Capdepera habe ich im letzten Moment von einer Schnellstraße aus links auf dem Berg eine Ansammlung von Türmen gesehen. Da das recht hübsch aussah, sind wir die nächste Ausfahrt rausgefahren und wollten das Gerümpel mal anschauen. Es war in San Servera und als wir da ins Städtchen kamen, waren wieder überall nur enge Gassen und Einbahnstraßen und es gab nicht die geringste Chance, irgendwo zu parken. Von der Ruine oder was immer auch das ist, war nirgends was zu sehen. Wir sind dann wieder aus dem Ort rausgefahren und haben uns einen Platz gesucht, von wo aus man das ganze aus der Entfernung fotografieren konnte.Der ganze Ausflug hat sicher 30 Minuten gedauert und außer diesem Bild blieb nichts davon übrig.
Als wir uns Capdepera näherten, sahen wir schon weitem eine große Burganlage und die wollten wir natürlich genauer anschauen.
Wir sind in die Stadt gefahren, haben schnell einen Parkplatz unterhalb der Burg gefunden und sind hoch zur Burg gelaufen.
Für die Besichtigung waren 3 Euro Eintritt fällig, die sich aber absolut lohnen. Die ganze Anlage ist sehr gut erhalten und man hat einen fantastischen Blcik über die Stadt und das Umland.
Als wir mit der Burgbesichtigung fertig waren, wollten wir mal zügig zum Cap, weil wir aufgrund der vielen Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke nicht wirklich vorankamen.
Es ging dann aber gleich in Artà weiter, wo wir hier wieder einen Fotostopp einlegen mussten.
Auf der weiteren Fahrt Richtung Cap Formentor fährt man im Bereich Alcúdia zeitweise direkt am Meer entlang und hat einen tollen Blick aufs umliegende Gebirge.
Kurz nach 14 Uhr waren wir endlich auf der MA2210, die zum Cap führt. Wieder eine sehr schöne Bergstraße.
Man kommt dann oben auf dem Pass an den Aussichtspunkt "Platja de Formentor", wo man von diesen Wegelagerern erwartet wird. Die posen da und hoffen, dass etwas für sie abfällt.
Die Aussicht von diesem Punkt ist absolut fantastisch und reicht für ein Dutzend Postkartenmotive.
Natürlich wollten wir noch weiter bis zum Leuchtturm. Das sind vom Aussichtspunkt noch einmal rund 7 km über eine tolle, teilweise sehr enge Bergstraße.
Die letzten 3km zum Leuchtturm sind in in den Sommermonaten bis zum 15.09. gesperrt und nur mit einem Shuttle erreichbar, da hier sonst das Chaos ausbrechen würde. Im Moment ist es aber sehr ruhig und wir haben direkt am Leuchtturm einen Parkplatz bekommen.
Also sind wir ohne Kaffee wieder zurück gefahren und haben uns auf den Weg nach Pollença gemacht.
Am Ortseingang von Pollença haben wir dann auch unseren Kaffee bekommen, wobei wir auch hier, wie schon gestern in Port de Soller, 5 Euro für eine Latte bzw. einen Cappuccino bezahlt haben. Stolze Preise hier.
Pollença hatten wir auf dem Programm, weil H. im Internet diese Treppe auf den Kalvarienberg zur Kirche Santa Maria dels Àngels entdeckt hatte. Sie wurde von den Tempelrittern erbaut und man erreicht sie über 365 Stufen - für jeden Tag des Jahres eine Stufe. Entlang der Treppe sind 14 Zypressen und daneben 14 Kreuze zum Gedenken an den Leidensweg Christi.
Also ging es wieder runter und wir haben dann noch eine Runde durch die sehr schöne Altstadt gedreht.
Nach dem Essen sind wir noch eine kleine Runde durch die Innenstadt gelaufen...
...und waren kurz in der ziemlich prunkvollen Kirche.







































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